Nebenwirkungen von Magnesium
Ein Magnesiumüberschuss ist sehr selten, und damit einhergehend auch seine Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen gelten zudem als nicht schwerwiegend, da der Körper überschüssiges Magnesium über Schweiß und Stuhl ausscheiden kann.
Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen eines Magnesiumüberschusses sind:
- Durchfall
- Magenkrämpfe
- Ermüdung
- Muskelschwäche
- Brechreiz
- Durst
- Niedriger Blutdruck
Ursachen von Nebenwirkungen
Die Ursachen für Nebenwirkungen durch Magnesiumüberschuss lassen sich stets auf eine systematische Überdosierung des Minerals zurückführen. Diese Nebenwirkungen treten nur dann auf, wenn zusätzlich zur täglichen Ernährung über einen längeren Zeitraum ein Magnesiumpräparat mit mehr als 250 mg Magnesium eingenommen wird.
Sind die Nebenwirkungen von Magnesium schädlich?
Die Nebenwirkungen von Magnesium sind nicht unmittelbar schädlich, da der Körper überschüssige Nährstoffe größtenteils selbst ausscheiden kann. Es wird jedoch empfohlen, die Einnahme des Präparats sofort zu beenden, sobald erste Symptome von Magnesiumnebenwirkungen auftreten. Die Symptome verschwinden nach einigen Tagen.
Vorteile von Magnesium
Der Körper kann Magnesium jedoch nicht selbst herstellen, obwohl die gesundheitlichen Vorteile dieses Minerals unerlässlich sind. Es trägt zu verschiedenen körperlichen und geistigen Prozessen bei. Unter anderem wirkt es an folgenden Prozessen mit:
- Knochenbildung
- Zellteilung
- Proteinsynthese
- Elektrolytgleichgewicht
- Energie
- Mund und Zähne
- Psychologische Funktionen
- Muskeln
- Ermüdung
- Nervensystem
Magnesiummangel
Wie bereits erwähnt, sind Nebenwirkungen eines Magnesiumüberschusses selten. Ein Magnesiummangel hingegen ist häufiger und kann gesundheitsschädlich sein. Es können verschiedene körperliche und psychische Symptome auftreten. Einem Magnesiummangel kann durch die Einnahme eines Magnesiumpräparats vorgebeugt werden. Wichtig ist, dass das Präparat den Dosierungsrichtlinien der EFSA entspricht, um Nebenwirkungen zu vermeiden.